Modetipps von Tommy Hilfiger "Behalten Sie Ihre alten Sachen"

Nichts wegschmeißen, kommt sowieso alles wieder - Tommy Hilfiger vertritt fast eine geschäftsschädigende Philosophie. Auch für den Kauf von Anzügen hat der amerikanische Modedesigner einen guten Tipp.

Model Gigi Hadid mit Tommy Hilfiger bei der New York Fashion Week
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Model Gigi Hadid mit Tommy Hilfiger bei der New York Fashion Week


Modetrends kommen und gehen in Zyklen. Das weiß auch Tommy Hilfiger. Mitte bis Ende der Neunziger waren seine bunten Entwürfe mit großformatigen Logos der letzte Schrei. Vor allem in der Hip-Hop-Szene waren die Latzhosen, Sweater und Jacken mit dem blau-weiß-roten Markenzeichen beliebt. Dann wurde die Mode schlichter und die Teile verschwanden im Schrank.

Destinys Child promoten Tommy Hilfiger Jeans 1998
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Destinys Child promoten Tommy Hilfiger Jeans 1998

Inzwischen sind übergroße Logos und der sportive Oversize-Look von damals wieder angesagt. Sneaker, Denim, Trainingshosen werden auch 2018 Bestandteil etlicher High-Fashion-Kollektionen sein. Das It-Label Vetements bringt demnächst sogar eine gemeinsame Frühjahrskollektion mit Tommy Hilfiger heraus. Alte Hilfiger-Pullover passen da perfekt rein und gut zu dem Rat, den der Designer jüngst verkündete. "In der Mode kommt alles zurück, also behalten Sie Ihre alten Sachen ruhig", sagte der 66-Jährige dem Magazin "Neon".

Auch darüber welche Kleidungsstücke aktuell eingemottet, aber keinesfalls in den Secondhandladen gehören, hat Hilfiger eine Vorstellung: "Gerade hat ein neuer Zyklus begonnen, der noch mindestens zehn Jahre andauern wird. Wir sind momentan sehr leger gekleidet, bald wird der Stil strenger werden, um gegen Ende des Zyklus zum Legeren zurückzukehren."

Hauptsache, es passt

Die einfachste und wichtigste Moderegel laut Hilfiger: "Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung richtig sitzt und nicht zu eng oder zu weit ist." Mehr als 600 Euro müsse man für einen guten Anzug nicht ausgeben.

Inspirieren lässt sich der Modeschöpfer nach eigenen Worten übrigens bei Instagram. "Wenn ich da nichts mehr finde, gibt's immer noch Pinterest. Nur wenn Sie eine neue Muse suchen, dann blättern Sie am besten in einem Modemagazin."

löw / dpa



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