Französischer Literaturpreis Nicolas Mathieu gewinnt den Prix Goncourt

Er gilt als wichtigste der vielen Auszeichnungen für Literatur in Frankreich: der Prix Goncourt. In diesem Jahr erhält ihn Nicolas Mathieu für ein Buch über das Leben in der Provinz.

Nicolas Mathieu
AFP

Nicolas Mathieu


Halbstarke Mofa-Rocker, viel Alkohol und abfällige Bemerkungen über "Ausländer": In seinem Roman "Leurs enfants après eux" porträtiert der französische Autor Nicolas Mathieu das Leben in den Vogesen Mitte der Neunzigerjahre. Jetzt hat er damit den Prix Goncourt gewonnen.

Reich wird der 40-Jährige damit nicht werden - der Prix Goncourt ist mit nur zehn Euro dotiert. Dafür gilt der Preis als wichtigste Auszeichnung für Literatur in Frankreich. Ganz sicher wird der dem Buch zu einer sprunghaften Auflagensteigerung verhelfen.

Nicolas Mathieu stammt selbst aus der Gegend, die er beschreibt. "Leurs enfants après eux" ist erst sein zweiter Roman, zuvor veröffentlichte er den Kriminalroman "Aux animaux la guerre". Beide Bücher sind bisher nicht auf Deutsch erschienen.

Das wird sich vermutlich schnell ändern, auch die vorherigen Gewinnertitel erschienen bald darauf in einer deutschen Übersetzung: 2017 gewann Éric Vuillard den Prix Goncourt für "Die Tagesordnung", 2016 Leïla Slimani für "Dann schlaf auch du".

kae

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