Coaching Wenn die Eltern Pflege brauchen

Deutschland wird immer älter. Pflege und Hilfe für Senioren übernehmen oft die eigenen Kinder. Damit das nicht zur Zerreißprobe wird, ist es ratsam, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen.


Richard Bailey/ Getty Images

Die Lebenserwartung steigt. Wer hierzulande über 65 Jahre alt ist, wird im Schnitt noch weitere 17 Jahre (Männer) oder 21 Jahre (Frauen) leben. Diese Zahlen machen deutlich, wie viele Jahrzehnte Menschen heute im Seniorenalter verbringen.

Besonders das "erste Alter", die Jahre bis 75, erleben viele ältere Leute und deren Familien als Gewinn und Geschenk. Danach aber folgen häufig Lebensphasen, in denen Senioren erst Hilfestellung und später Pflege benötigen. Mit diesem sogenannten zweiten und dritten Alter sind viele Unklarheiten verbunden - für alle Beteiligten.

Es ist deshalb nicht nur für die Senioren selbst wichtig, sich auf Alterungsprozesse und Einschränkungen bewusst einzustellen. Auch erwachsene Kinder sind aufgerufen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unsicherheit und Berührungsängste sind oft groß, auch weil komplexe Fragen im Raum stehen: Eine davon ist etwa, wie erwachsene Kinder ihren weit entfernt lebenden Eltern helfen können.

Eine andere, wer die Eltern pflegen soll, wenn man sich selbst dazu nicht in der Lage fühlt. Eine dritte, wie die Eltern selbst ihre Einschränkungen wahrnehmen und damit umgehen. "In vielen Familien ist vollkommen ungeklärt, wie man gemeinsam den Prozess des Älterwerdens der Eltern gestalten will", sagt die Berliner Professorin Katja Werheid, die an der Humboldt-Universität Alterspsychotherapie und Klinische Neuropsychologie lehrt. Dabei wäre ein offener Umgang für alle Seiten ein Gewinn.

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Zusammen mit SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN hat Werheid deshalb ein kostenloses Online-Coaching entwickelt, mit dem Sie einen kompetenten Umgang mit Fragen rund um das Altern der Eltern erlernen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Ihre Eltern gerade erst die Rente erreichen oder bereits pflegebedürftig sind. Die Coaching-Einheiten richten sich an alle, die im Kontakt mit ihren Eltern Pflegethemen aktiv angehen wollen.

Über einen Zeitraum von acht Wochen stellen wir Ihnen jede Woche eine kleine Übung vor. Sie lernen Schritt für Schritt, wie sie praktische Hilfen für Ihre Eltern aus der Distanz heraus organisieren oder über Erwartungen im Hinblick auf die letzte Lebensphase reden können.

Die Aufgaben, die jeden Freitag per Mail verschickt werden, zielen jedoch nicht allein auf sachliche Klärung ab. Sie helfen Ihnen auch, ein Gefühl von Verbundenheit in Ihrer Familie zu stärken. Denn das ist wohltuend, wenn Pflege- und Versorgungsthemen im Raum stehen.

Hier können Sie sich für das kostenlose Coaching registrieren.

Zu jeder Ausgabe bietet SPIEGEL WISSEN ein praktisches, leicht im Alltag umsetzbares Online-Coaching passend zu seinem jeweiligen Heftthema an.

Jedes Coaching dauert acht Wochen. Während dieser Zeit erhalten Sie immer freitags per E-Mail eine Übungseinheit, die Ihnen helfen kann, Ihr Leben besser zu gestalten. Hier den Newsletter bestellen:

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