Für Architekturliebhaber: Diese Bücher gehören ins Regal 15.10.2018
 Seit ein in St. Petersburg stationierter sächsischer Diplomat 1787 die Mär...

Seit ein in St. Petersburg stationierter sächsischer Diplomat 1787 die Mär verbreitete, Grigori Potemkin habe Dorf-Attrappen aufstellen lassen, um die Zarin Katharina zu beeindrucken, steht der Name des russischen Gouverneurs für zum Schein errichtete Fassaden. Potemkins Dörfer waren echt, die Orte und Gebäude aus Gregor Sailers Buch "The Potemkin Village" sind es nicht. Der Fotograf hat in sieben verschiedenen Ländern Orte fotografiert, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind: Dorfkulissen auf militärischen Übungsplätzen, Nachbauten europäischer Bauwerke in China und aufgedruckte Hausfassaden, die Ruinen verhüllen.

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