Forum: Politik
Flüchtlingsstreit: CDU-Präsidium stellt sich hinter Merkel - nur Spahn nicht
REUTERS

Im Flüchtlingsstreit mit der CSU erhält Angela Merkel Rückendeckung des CDU-Präsidiums. Nur einer wollte sich nach SPIEGEL-Informationen vorerst nicht zum Vorschlag der Kanzlerin bekennen: Jens Spahn.

Seite 1 von 23
oezzi95 14.06.2018, 11:48
1. Seehofer muss weg

Wenn wir in einem demokratischen Land leben, dann lasst bitte gemeinsam (Im Interesse der SPD sowie Teilen der CDU, Linken und Grünen) Herrn Seehofer seines Amtes verweisen. Nur Propaganda in Richtung rechte Politik, die dieser Mann da verursacht. Das schadet Deutschland deutlich mehr, als die wenigen kriminellen Flüchtlinge, die hier für Aufschrei sorgen.

Beitrag melden
hausfeen 14.06.2018, 11:50
2. Seehofer und Spahn provozieren den Koalitionsbruch.

Dann gäbe es aber eine CDU in Bayern und eine CSU in ganz Deutschland. Der Stimmenanteil der AfD könnte dabei halbiert werden. Der der FDP würde auch leiden unter der Polarisierung.

Ich wäre dafür. Eine interessante Neukonstellation, deren Ergebnis ich gerne mal erleben würde.

Übrigens hat Frau Ataman einen wunderbaren Text über Deutschland und Heimat geschrieben. Da kann ich nur sagen, Herr Seehofer, bitte beim nächsten Mal glaubwürdigere vorgeschobene Gründe angeben, wenn Sie mit Frau Merkel nicht reden wollen.

Beitrag melden
michi3191 14.06.2018, 11:50
3. Behaupte

Das endet mit Neuwahlen. Die csu kann nicht zurück, wegen der Bayernwahl, die Afd im Genick, die spd wird das nicht dulden den Vorschlag der csu und die cdu ist gespalten. Die Flüchtlinge sind Merkels politisches Ende. Es gibt einen großen Sieger. Der wird heißen Afd.

Beitrag melden
Mogli3 14.06.2018, 11:51
4. Jens Spahn

Soll sich doch bitte mal um seine Hausaufgaben und sein Ressort kümmern - da brennt die Hütte und es gibt genug zu tun!

Beitrag melden
kleinstaatengegner 14.06.2018, 11:53
5. Frau Merkel sollte keine faulen Kompromisse eingehen;

sondern die Vertrauensfrage im Bundestag stellen und somit die CSU und CDU Abgeordneten dazu zwingen Farbe zu bekennen und sie entweder zu unterstützen oder ihre Abwahl zu betreiben. Sollte sie die Abstimmung verlieren, sollen doch Spahn, Söder, Seehofer ( die drei schrecklichen S ) es besser machen. Es graust mich.
NS: gerade Herr Spahn sollte sich für Minderheitenschutz und Minderheitenrechte stark machen. Sehr schnell können konservative rechte Kräfte Freiheiten ( auch sexuelle Freiheiten) wieder rückgängig machen.

Beitrag melden
bs2509 14.06.2018, 11:55
6. Einen Spahn

nimmt man um ein Feuer zu entfachen.
Scheinbar hat einer die Lunte angezündet, aber es bleibt abzuwarten, ob letztlich die Bombe platzt.
Das CDU- Präsidium fürchtet nichts mehr, als den eventuellen Bruch mit ihrer "Schwester-Partei".
Umgekehrt flattern den Präsidiumsmitgliedern die Hosen, der Horst könnte seine Sachen packen und Merkel
würde mehr beschädigt als er dastehen.
Aber "König-Horst" ist bereits sooft umgefallen, er wird auch hier nur ins Straucheln geraten und sich brav wieder setzen.

Beitrag melden
vooodooo 14.06.2018, 11:55
7. eine pure Selbstverständlichkeit :

Personen, deren Asylantrag in Deutschland bereits abgelehnt worden sei, sollten bei einem erneuten Versuch der Einreise sofort zurückgewiesen werden, teilte die CDU nach mit.

Beitrag melden
tuan_nguyen 14.06.2018, 11:59
8. Grenzkontrollen

Man möge doch mal das Szenario durchgängiger Grenzkontrollen durchspielen, wie viel Personal man dafür braucht und was das kostet.
Ich finde die Idee selber abwegig und aufwendig. Man könnte sie nicht durchhaltefähig von Benelux, über Frankreich bis nach Österreich und unserer Ostflanke durchführen, ohne weitreichende Einbußen einzufahren. Da könnte man auch gleich eine Mauer bauen.

Leichter ist es Asylbewerbern, die keine Aussicht auf Verbleib haben, Leistungen massiv zu streichen, Anträge und den Aufenthalt bis Abschluss des Verfahrens nur in Ankerzentren, gerne auch im Ausland, zu gewähren. Und somit die Praxis der unrechtmäßIgeln Einwanderung über das Vehikel Asyl massiv zu erschweren.

Beitrag melden
Suppenelse 14.06.2018, 12:00
9.

Würde man, wie von Spahn vorgeschlagen, alle Abgeordneten einbeziehen, sähe die Situation wohl weniger klar für Merkel aus. Bei allen guten Absichten von wegen „gesamteuropäische Lösung“: Auf diese wartet man seit 2015, wie ein CDU-Abgeordneter gestern treffend feststellte. Nationale Maßnahmen sind daher unumgänglich - gerade angesichts der Tatsache, dass einmal in Deutschland befindliche Personen offenbar nur äußerst schwer wieder „loszuwerden“ sind, auch wenn sie klar keinen Anspruch auf Asyl haben. Seehofer ist in diesem Sinne viel Erfolg zu wünschen. Und ich vermute, er hat die überwiegende Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite. Wer das alles immer noch nicht versteht, sorgt dafür, dass die AfD bei der nächsten Wahl 20 % bekommt.

Beitrag melden
Seite 1 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!