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So geht Arbeit: Urlaubsgeld - reine Glücksache?
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Ob Sie Urlaubsgeld bekommen oder nicht, entscheidet Ihr Arbeitgeber. Doch ganz willkürlich geht das nicht. So stehen Ihre Chancen auf den Zuschuss.

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aktiverbeobachter 14.06.2018, 08:37
1. Quatsch

Wer bei Gehältern professionell in Jahresgehältern denkt, dem ist es völlig egal, ob er nun Urlaubs- Weihnachtsgeld o.ä. bekommt. Vielmehr ist es sogar besser ein Jahresgehalt in 12, anstatt in 13 oder 14 oder 13,5 Auszahlungen zu bekommen. Sprich bei 50k verteilt auf 12 monatliche Auszahlungen sparen Sie sich evtl. Verluste bei Eintritt, Austritt oder eben solche Diskussionen, wenn der Chef kein Urlaubsgeld mehr zahlen will. Also ich empfehle bei Gehaltsverhandlungen immer ein Jahresgehalt verlangen und dieses dann in 12 monatlichen Auszahlungen.

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cabeza_cuadrada 14.06.2018, 08:51
2. ein Relikt aus uralten Zeiten

Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld hatte mal den Sinn, als AG einen Teil des Lohns des AN weg zulegen. Sozusagen Zwangssparen für Urlaub und Weihnachtsgeschenke. Macht dass heute noch Sinn? Entweder man verhandelt einen Stundenlohn und freut sich wenn es "freiwillig" noch etwas on Top gibt, oder aber man verhandelt sowieso ein Jahresgehalt (heutzutage üblich). Wenn der AN die Gehaltsforderung akzeptiert erfährt man später wie sich das aufteilt. Und ist das dann noch wichtig? Ich möchte mein gewünschtes Jahresgehalt bekommen. Ob ich das in 12,13 oder 14 Monatsgehältern bekomme oder ein Teil davon garantiertes Urlaubs oder Weihnachtsgeld ist, ist mir sowas von egal.

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Arktuss 14.06.2018, 09:27
3.

Heute nennt man das dann Leistungsbonus, rechnet das im Vorstellungsgespräch und bei den Lohnverhandlungen immer selbstverständlich mit ein und am Ende vom Jahr gibt es dann doch nichts. Weil die Umsatzsteigerung des Unternehmens lag ja nur bei 19% und nicht bei den erwarteten 20%. Und die persönlichen Ziele konnte man auch nicht erreichen, dass das daran lag, dass man permanent Unterbesetzt ist, ist dann auch egal. Die persönlichen Bonis sind eh nur mit massig, unbezahlten und mit dem Gehalt abgegoltenen Überstunden (Jaja ich weiß, nicht erlaubt, am besten klagen und dann Arbeitslosengeld...), zu erreichen. Mit dem gleichen Zeitaufwand könnte ich an der Tankstelle pro Stunde vermutliche mehr verdienen.

Ich wäre schon mal froh, wenn ich meinen Urlaub nehmen kann und nicht noch immer um dem Resturlaub aus dem Vorjahr kämpfen muss.

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dasfred 14.06.2018, 10:22
4. Mal an den Niedriglohnsektor denken

Zumindest dort sollte ein verantwortlicher Arbeitgeber Urlaub und Weihnachtszeit extra vergüten. Die Arbeitnehmer, die froh sind mit dem Lohn über den Monat zu kommen, sind dann ehrlich dankbar, wenn diese Zeiten mit einem Zuschuss entlastet werden.

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querulant_99 14.06.2018, 10:37
5.

Zitat von dasfred
Zumindest dort sollte ein verantwortlicher Arbeitgeber Urlaub und Weihnachtszeit extra vergüten. Die Arbeitnehmer, die froh sind mit dem Lohn über den Monat zu kommen, sind dann ehrlich dankbar, wenn diese Zeiten mit einem Zuschuss entlastet werden.
Ich könnte so nicht leben.
Wenn ich so wenig Geld auf der hohen(?) Kante hätte, dass es nicht mal für eine Woche Malle reicht, dann würde ich ja in ständiger Angst leben, dass mein Fernsehrer seinen Geist aufgibt, es sei denn es gäbe vom Chef eine extra Vergütung für ausgefallene Elektrogeräte.

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ansv 14.06.2018, 11:24
6.

Zitat von dasfred
Zumindest dort sollte ein verantwortlicher Arbeitgeber Urlaub und Weihnachtszeit extra vergüten. Die Arbeitnehmer, die froh sind mit dem Lohn über den Monat zu kommen, sind dann ehrlich dankbar, wenn diese Zeiten mit einem Zuschuss entlastet werden.
Wie wäre es, wenn der verantwortliche Arbeitgeber das ganze Jahr einen auskömmlichen Lohn bezahlt? Vielleicht will der schlecht bezahlte Arbeitnehmer ja gar nicht in der Hauptreisezeit Urlaub nehmen? "Dankbar" bin ich, wenn ich einen Bonus bekomme, der nicht Vertragsbestandteil ist.

Wer einfach 12 Gehälter bekommt, steht auch beim Verlust des Arbeitsplatzes besser da, denn nur das "normale Brutto" wird bei der Ermittlung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt.

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m.gu 14.06.2018, 11:40
7. In keinem 2. westlichen Land, welches an Deutschland grenzt, herrschen

diese Zustände wie in Deutschland. Die Wirtschaft brummt, doch die Menschen, die die Werte und den Reichtum in Deutschland mehren werden von den Regierenden in diesem Land bestraft. Siehe Bespiel Österreich, jeder Bürger, ob Arbeiter, Angestellter, Bedürftiger, Rentner, Beamter, Politiker u.a. erhalten im Monat Mai 2 Gehälter, Löhne oder Rente. Minimum als Bedürftiger 914 Euro nach Abzug der Miete und Heizkosten, als Rentner Minimum 1 000 Euro usw., menschlich, sozial gerecht. Im Monat November dasselbe Spiel wie im Mai, da gibt es für jeden erwachsenen Bürger Weihnachtsgeld. Laut Gesetz einer menschlichen Geste von allen Politikern abgesegnet, ähnliches geschieht in den Niederlanden. Nur in Deutschland bedienen sich wiederum nur ca. 50% der Arbeitnehmer, Angestellten u.a. Personengruppen. Unsozial, sozial ungerecht wie in vielen anderen Beispielen auch. Viele Bürger in unserem Land sprechen über die Pflegeversicherung, denn heute sich bereits ca. 400 000 Bürger in den Heimen untergebracht. Viele müssen bis zu 2 200 Euro im Monat berappen, egal wie und woher das Geld kommt. Bei Renten von 400 - 700 Euro im Monat, Millionen von Rentner sind davon betroffen, unbezahlbar. Also tritt unser Sozialstaat an Familienangehörige heran und verlangt von diesem Personenkreis die Differenz, egal wie. Wiederum Beispiel Österreich, siehe Quelle: "Pflege in Österreich gesetzlich geregelt." Auszug Zitat: "Die Leistungen sind für alle Versicherten gleich, unabhängig vom Einkommen und Vermögen." Der Rentner bezahlt z.B. 80% seiner Rente für den Heimplatz, den großen Rest übernimmt der Staat aus Steuermitteln. 20% der Rente steht jedem laut Gesetz an Taschengeld zu, sozial gerecht im Gegensatz zu Deutschland. So kann man die Palette fortführen, wir im reichen Deutschland sind am schlechtesten dran in ganz Europa. Siehe Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." USW

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dwg 14.06.2018, 15:45
8.

Ein Jahresgehalt ist ein Jahresgehalt ist ein Jahresgehalt. Ich kann den Urlaubsgeldkram nicht mehr hören. Was allerdings Sinn macht, ist die sogenannte "Erholungsbeihilfe" - hier kommt die Zahlung unter bestimmten Bedingungen brutto für netto an.

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herm16 14.06.2018, 21:07
9. Urlaubgeld

Weihnachtsgeld, Fahrkostenzuschuss, Mann geht's uns schlecht

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